Das Gebäude in Prato kann das Folgende anbieten:

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Die geschichte

Das Ex-Institut Magnolfi in Prato ist ein Teil der architektonischen Gesamtheit Piazza della Pietà (Platz der Frömmigkeit) und ist mit der anliegenden Kirche von Santa Maria della Pietà (Heilige Maria der Frömmigkeit) konstruktiv und architektonisch verbunden. Die Kirche wurde im Jahr 1618 aufgebaut und sie wurde im Jahr 1787 von Mons. Scipione dei Ricci - Bischof von Prato und Pistoia als Pfarrkirche ernannt.


Im Jahr 1669 gelangten die Mönche Carmelitani Scalzi della Etruria (barfüßigen Mönche von Etrurien) in den Besitz der Kirche und sie fingen den Plan und den Bau von neuen Räumen des Gebäudes für die Verwirklichung des Klosters an (einige wurden unvollendet geblieben).


Das Kloster wurde im Jahr 1777 beendet aber im Jahr 1818 wurden die Mönche Carmelitani Scalzi nach dem Kloster San Francesco in Prato versetzt und das Gebäude wurde durch zwanzig Jahre verlassen. Gaetano Magnolfi bat und erhielt das Kloster (Convento della Pietà) vom Bischof im Jahr 1838, um Gastfreundschaft an die armen Waisenkinder zu gewähren. Genau am 8en Dezember 1838 gelangte Gaetano Magnolfi in den Besitz des Ex-Klosters, um das Waisenhaus zu verlegen, das er schon in Palazzo Gatti (Gatti Palast) in Prato fuhr.


Die Abgabe des Ex-Klosters der Carmelitani Scalzi an Magnolfi brachte einen allgemeinen Plan von Erweiterung mit sich und in den folgenden Jahren wurden die Zimmer für die Lehrer und ein Stockwerk für die neuen Zimmer der Schülern aufgebaut.


Nach den notwendigen Renovierung und Erweiterung des Gebäudes wurden einige eigentlichen Werkstätten aufgebaut. Das Gebäude wurde eine Schule für die Bildung der Waisenkindern in verschiedenen Fächern. In der Tat fuhr Magnolfi zur Zeit einen sehr erneuernden Plan, deswegen er für angebracht hielt, die Möglichkeit den Waisenkindern anzubieten, ein Handwerk zu lernen, so dass sie für ihren Unterhalt sorgen und eine Beschäftigung finden könnten, als sie das Institut verließen.


Das Waisenhaus erhielte wenige Zustimmung innerhalb der Lokalgemeinschaft, da die Prato Handwerker einen Schaden ihrer Werkstätten fürchten. Im Gegenteil fand das Institut viele Anerkennung außerhalb des Gebietes, wegen seiner ideologischen Erneuerung .


Um das Einkommen und das finanzielles Polster zu verstärken, da die Unterstützungen und die Spenden ungenügend waren, kaufte Gaetano Magnolfi von den Brüdern Hall die Cartiera della Briglia (Papier Fabrik in La Briglia) und erhielt von der Casa Reale ( Königshaus) die Bewilligung, das Gebäude zu erweitern und das notwendige Holz aus den Königswäldern (Foreste Reali) und das erforderliche Eisen aus der Königseisenfabrik (Regia Magona) zu nehmen.


Im Jahr 1844 kaufte Magnolfi die Typographie Giachetti, die berühmt in Italien und Ausland war, und verlegte die Fabrik innerhalb des Institutes, um den Betrieb fortzusetzen und auch diese neue Werkstattschule zu haben, zum Zweck eine neue Beschäftigung und ein Einkommen zu finden, die eine vollständige Autonomie sicherten.


Im Jahr 1845, Dank dem Abkommen mit der Società Anonima ( Anonyme Gesellschaft) für den Bau der Eisenbahn Maria Antonia zwischen Florenz und Pistoia, wurden im Institut die Werkstätten für den Bau und die Erhaltung von den Stoffen der Eisenbahnwagen ausgestattet.





Die Handwerker kamen aus vielen Gegenden, um ihre Handwerke im Institut zu machen.

Eigentliche Werkstätten wurden aufgebaut, wo die Handwerker mit äußeren Kunden ihre Beschäftigung regelmäßig verrichteten, aber mit der Verpflichtung die Waisenkinder als Auszubildende einzustellen, die nicht nur Unterricht sondern auch einen Lohn kriegten.


Gaetano Magnolfi starb im Jahr 1867. Das Waisenhaus hatte damals seine finanzielle Autonomie schon erreicht und die Verwalter setzten das philanthropischen Ziel von Magnolfi fort, die Einrichtung zu vergrößern.


Gaetano Guasti folgte Magnolfi nach und setzte das Erweiterungswerk des Gebäudes fort, beim Bauen das Theater und die neuen Zimmer auf Via Gobetti (Gobetti Straße). Im Jahr 1871 wurde hinter den Werkstätten das Theater aufgebaut. Im Jahr 1881 wurden beim Schließen vom Klostergarten die neuen Zimmer aufgebaut.


Im Jahr 1934 kauften die Officine Gini (Werkstätte Gini) das Institute, das seine Kraft und seine Ertragsfähigkeit fortschreitend verloren hatte, da der Bau der Eisenbahnlinie Florenz - Bologna und die natürliche Barriere vom Fluß Bisenzio zu einem immer höheren Schluss des Stadtviertels (Quartiere della Pietà) beigetragen hatten .


Damals hatte das Institut etwa 90 Jungen (von 6 bis 18 Jahren alt) zu Gast, die Waisen waren oder aus ärmlichen Familien kamen. Das Institut arbeitete bis Jahr 1978, wenn es seinen Betrieb unterbrach.


Während des Theaterlaboratoriums Luca Ronconi (Laboratorio Teatrale di Luca Ronconi) vom 1975 bis 1977 in Prato war das Institut Magnolfi der Sitz der Vorbereitung von Calderon (Pasolini) und der Buhne von der Bacchantes (Euripides). Nach dem Laboratorium Ronconi wurde das Institut eigentlich verlassen.


Am Ende 80er Jahren entstand die Vermutung, eine Renovierung des Gebäudes zu verwirklichen, um es in einem Kulturzentrum der Stadt zu verwandeln.


Die Renovierung des Kulturzentrums Magnolfi Nuovo hatte das Ziel, ein seit vielen Jahren verlassene und baufällige historische und künstlerische Gebäude zweckmäßig zu sanieren und es an die neuen Kulturtätigkeiten anzupassen. Das alte Theater und allgemein alle die Räumen wurden renoviert. Die Räumen wurden bei einem neuen Gesichtswinkel in Betracht der Bildung, Erfahrung und Produktion im Bereich von Künsten, Theater und Musik wieder-geplant.


Besonders wichtig war die Renovierung der Dekorationen der Gewölbe und der Bühne des Theaters, die an “Laboratorio per Affresco di Vainella”(Fresko-Werkstatt Vainella) betraut wurde. Die Renovierung der Malereien wurde in der Tat die scharfe Sache des kulturelles Projektes, das sich auf Sanieren der ästhetischen Werten der Tradition der dekorativen Künsten in Prato zwischen dem Ende 18en Jahrhundert und dem Anfang 20en Jahrhundert stutzte.


Magnolfi Nuovo (Das Neue Magnolfi) ist jetzt ein Kulturzentrum, das ursprünglich aus einem Projekt des Kulturreferates der Gemeindeverwaltung Prato in Zusammenarbeit mit der Schauspielschule "S.D’Amico" in Rom und der Stiftung des "Teatro Metastasio Stabile della Toscana" mit dem Ziel entstanden ist , eine Plattform für Forschung, Ausbildung und Produktion im Bereich von Musik, Theater und allgemeiner Kunst zu geben.


Im Zentrum gibt es ein Theater für bis zu 98 Zuschauer und hier finden z.B. die Zusammenkünfte des Kulturreferates und der Stiftung Metastasio statt. Dieses Theater kann jederzeit für Veranstaltungen gemietet werden.

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